KursEnde und neue Ideen

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir im März unseren ersten Kurs fokus:boulder abgeschlossen. Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen für eure Offenheit und das Vertrauen! Ihr habt zum Gelingen des Kurses maßgeblich beigetragen.

Wir haben den Kurs als sehr gelungen erlebt und können mit Freude berichten, dass sich dieses Bild voll und ganz im Feedback der Teilnehmer abbildet. Einige Aussagen dazu füge ich unten an.
Unsere Eindrücke, Reflexionen und das Feedback der Teilnehmer fließen natürlich direkt in unsere Überlegungen zu Verbesserungen dieses Kursformats sowie zu neuen Formaten und Projekten ein. So werden wir zukünftig neben dem wöchentlichen Kurs auch einen Kompaktkurs anbieten, der ein intensives Wochenende mit Achtsamkeit, Selbsterfahrung und viel Bouldern darstellt.
Darüber hinaus möchten wir mit diesem einzigartigen Konzept auch einen Beitrag in der Business-Welt leisten und Konzepte entwickelt, um Unternehmen über das Element der Achtsamkeit zu mehr Wertschätzung und Wertschöpfung (Produktivität) zu verhelfen. Denn die Leistungsfähigkeit eines Teams/Unternehmens hängt in maßgeblich von der Art der Kommunikation ab. Und gelungene Kommunikation setzt immer Selbstwahrnehmung voraus und damit Achtsamkeit.
Zeitnah finden sich alle Infos zu fokus:boulder auch auf einer neuen Website. Fabian und ich arbeiten mit Begeisterung an diesem Projekt und freuen uns auf alle zukünftigen Teilnehmer, die auf diesem Weg des achtsamkeitsbasierten Boulderns einen Schritt zu sich selbst wagen.


Was sagen die Teilnehmer*innen?

"Der Kurs hat neue Denkanstöße gegeben und durch die Anwendung im Bouldern konnte der achtsame Umgang direkt praktisch erfahren werden. Sehr weiter zu empfehlen und sehr sympathische und einfühlsame Leitung." (anonym)

"Im Laufe des Kurses bin ich sowohl selbst, als auch mit der Gruppe gewachsen." (P. H.)

"Besonders hervorzuheben ist der wirklich achtsame Umgang der Leitung mit den einzelnen Teilnehmern. Ich fand es bemerkenswert, wie sie jeden Einzelnen im Blick hatten." (Anke Kretschmer, 56, Verwaltungsangestellte)

fokus:boulder

24.8.2021

Unser Herzensprojekt Stressprävention durch Bouldern entwickelt sich stetig weiter und hat den Namen „fokus:boulder“ erhalten.

Hier möchte ich nun kurz beschreiben, worum es dabei geht und warum wir uns gerade für das Medium Bouldern entschieden haben:
Gemeinsam mit Fabian Steffen und dem Steinbock Konstanz habe ich in den letzten Monaten ein Programm ausgearbeitet, bei dem einerseits Informationen zum Thema Stress(-prävention) vermittelt werden und andererseits die Inhalte zu diesen Themen durch spezielle Übungen im Rahmen des Boulderns direkt erlebbar gemacht werden.
In 8 Einheiten gehen wir jeweils ein stressrelevantes Thema an, wie beispielsweise die Selbstwahrnehmung, der Umgang mit Ängsten sowie mit Erfolg und Misserfolg oder das sinnvollen Setzen von Zielen. Bei all diesen Themen hat jeder Mensch angelernte Bewertungs- und Verhaltensmuster,  die meist ganz automatisch und unbewusst ablaufen und einen großen Einfluss auf unser Stressempfinden haben. 

Anschließend geht es dann an die Boulderwand: Die Routen beim Bouldern werden auch „Probleme“ genannt, die erfolgreich gelöst werden wollen. Dabei werden Ziele gesetzt und es muss mit Erfolgen und Misserfolgen umgegangen werden. Und da wir uns ohne Sicherung in teils überhängenden Wänden bewegen spielt auch Angst auf natürliche Weise eine wichtige Rolle dabei. In diesen Beispielen zeigt sich, wie die Themen, die auch im Alltag auf individuelle und oft komplexe Weise zu Stress führen, beim Bouldern auf eine vereinfachte und damit greifbare Weise wiederzufinden sind.
Nun spielt das Thema Achtsamkeit eine besondere Rolle in unserem Kurs. Darunter verstehen wir eine Haltung der wertfreien Wahrnehmung dessen, was jetzt gerade „ist“: Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse, Körpererleben… Es geht dabei um eine bewusste Fokussierung der Aufmerksamkeit auf das „hier und jetzt“. Achtsamkeitstraining ist eine wissenschaftlich gut geprüfte Methode zu Stressprävention und auch dafür bildet das Bouldern auf ganz natürliche Weise einen Ansatzpunkt. Denn wenn wir über dem sicheren Boden in einer senkrechten Wand hängen, kommen wir ganz von allein in eine achtsame Wahrnehmung der aktuellen Situation.
Bei fokus:boulder trainieren und nutzen wir eine Haltung der Achtsamkeit, um unsere Bewertungs- und Verhaltensmuster, die durch die Boulderübungen aktiviert werden, bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Was bewerte ich als Erfolg oder Misserfolg? Wie wirkt sich diese Bewertung auf mein Stresserleben aus und wie würde sich eine andere Bewertung auswirken? Wie gehe ich mit mir um, wenn ich Angst empfinde? Gibt es Alternativen dazu?
Durch dieses Vorgehen werden also nicht „einfach nur“ allgemeine Informationen vermittelt, sondern die Inhalte sind für jeden Teilnehmer mit seinen individuellen Themen „live“ erlebbar und es bietet sich die Chance in dem geschützten Raum der Gruppe die ersten Änderungen gefahrlos auszuprobieren.
Bei der gemeinsamen Reflektion am Ende jeder Einheit werden die neuen Erfahrungen mit dem Erleben im Alltag verknüpft, um durch die neuen Erfahrungen Änderungen im alltäglichen Erleben einzuleiten. 

Und neben alledem macht Bouldern ja auch noch Spaß…

Wir arbeiten also weiter an der Fertigstellung und hoffen, schon bald den ersten Kurs von fokus:boulder starten zu können.


Bouldern als Stressprävention

20.5.2021

Aktuell stehe ich in intensiver Zusammenarbeit mit Fabian Steffen von Lösungsraum-Konstanz.

Gemeinsam arbeiten wir an einem achtsamkeitsbasierten Stresspräventionsprogramm. Unter dem Einsatz der einzigartigen Sportart Bouldern können dabei Konzepte der Stressprävention hautnah erlebt, erprobt und vertieft werden. Und Spaß macht das ganze auch noch!
Sobald die Pandemie es zulässt, realisieren wir dieses Angebot zusammen mit unserem Partner der Steinbock Konstanz.